Jahreshauptversammlung 2005
Feuerwehr rettet acht Menschen - Martin Joneck weitere fünf Jahre Vize des Braunfelser Feuerwehrvereins
Braunfels. (dk). Volles Programm für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Braunfels in ihrer Hauptversammlung im Stützpunkt: Neben den Jahresberichten standen auch Vorstandswahlen, Beförderungen und die Ehrung für langjährige Vereinszugehörigkeit auf der Tagesordnung der Braunfelser Brandschützer. Martin Joneck erhielt von der Versammlung die Bestätigung als Vize des Feuerwehrvereins.Vereinsvorsitzender und Wehrführer des Braunfelser Feuerwehrvereins, Michael Rack, gab den Bericht der 35-köpfigen Einsatzabteilung, die im vergangenen Jahr 104 Einsätze zu verzeichnen hatte. Neben 22 Brandeinsätzen und 57 technische Hilfeleistungen kam es auch zu 25 Fehlalarmen. Die aufgewandte Zeit der drei Braunfelser Feuerwehrfrauen und 32 Feuerwehrmänner schlug mit 1275 Stunden zu Buche, betont Rack.
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| Vereidigung der Kameraden Patrick Himmelreich und Francisco Puyol-Heredia | Beförderung des Kameraden Stephan Coulon |
"Insgesamt", unterstreicht der Wehrführer, "haben wir bei den Brand- und Hilfeleistungseinsätzen acht Personen aus Zwangslagen retten können".
Auch die Brandschutzerziehung im Bereich der Stadt Braunfels wird bei den Braunfelser Brandschützern groß geschrieben. Insgesamt sieben Mal brachten sie an jeweils zwei Tagen den Vorschulkindern die Gefahren des Feuers, das richtige Absetzen eines Notrufes sowie das Verhalten im Brandfall näher.
Geehrte, gewählte und beförderte Braunfelser Feuerwehrleute (vordere Reihe v. l.): Gregor Werding, Patrick Himmelreich, Francisco Puyol-Heredia, Stellvertretender Wehrführer Michael Goßmann, Wehrfüher Michael Rack und 1. Stadtrat Hans-Werner Fuchs. Hintere Reihe v. l.: Stellvertretender Vorsitzender Martin Joneck, Friedrich Adam, Stephan Coulon und Markus Adam.
Weitere 3000 Stunden brachten die Braunfelser Einsatzkräfte für die Besetzung der ärztlichen Notdienstzentrale im Feuerwehrstützpunkt auf. Der Arzt des ärztlichen Notdienstes betreut an Wochenenden und Feiertagen 45 000 Menschen. Die Helfer betreuen an diesen Tagen für die Stadt und Stadtwerke auch das Telefon des Bereitschaftsdienstes, was der Stadt Kosten spart.
Beim Ausbildungsstand zeigte sich der Wehrführer äußerst zufrieden. 28 Ausbildungseinheiten wurden abgehalten, wozu unter anderem neben Übungen der Einsatzabteilung auch Objektbegehungen und Zusatzausbildung, zum Beispiel für Führungskräfte und Drehleitermaschinisten, zählen.
Verein fördert
Sein ganz besonderer Dank galt dem Feuerwehrverein, der im vergangenen Jahr aus eigenen finanziellen Mitteln die Stadt mit 35 000 Euro zu Gunsten der Feuerwehr unterstützte. Größte Anschaffung war zweifelsfrei der Kauf eines neuen Mannschaftstransportfahrzeugs (MTF), der seinen 15 Jahre alten Vorgänger (VW-Transporter) ablöste.
Anschließend ging Rack in der Funktion des Vereinsoberhauptes auf das abgelaufene Jahr aus der Sicht des Vereins ein. Zurzeit zählt der Verein, der im vergangenen Jahr sein 125-jähriges Bestehen feierte, 785 Mitglieder. Die Feierlichkeiten zu diesem Jubiläum mit all seinen über das Jahr verteilten Veranstaltungen prägte das abgelaufene Vereinsjahr.
Jugendfeuerwehrwart Markus Adolph berichtete von der Arbeit der 17-köpfigen Jugendabteilung. 2004 konnten Patrick Himmelreich und Alexander Mack aus den Reihen der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen werden. Insgesamt 47 Mal kamen die Nachwuchsbrandschützer zusammen und erhielten 61 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und weitere 36 Stunden entfielen auf die allgemeine Jugendarbeit. Herausragend war jedoch zweifelsfrei die Teilnahme an der Abnahme zum Erwerb der Leistungsspange, der höchsten Auszeichnung in der Deutschen Jugendfeuerwehr. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Altenkirchen stellte man eine Mannschaft und am Schluss erhielten Patrick Himmelreich, Alexander Mack und Alexander Rühl die heiß begehrte Auszeichnung.
Auch vom Blasorchester gab es Positives zu berichten. Der Leiter des Blasorchesters und Dirigent Herbert Bender berichtete über die Aktivitäten und Auftritte des abgelaufenen Jahres. Neben 28 Proben standen auch zahlreiche öffentliche Auftritte auf dem Programm.





